2019.02.01: Cool Down Jakomini

In Kooperation mit Café Jakomini – Verein für Kultur, Dialog und Bezirksforschung präsentierten die Studierenden des Masterstudienganges Architektur an der FH Joanneum die Ergebnisse des Projekts „Cool Down Jakomini“ im SMZ-Stadtteilzentrum Jakomini. Gemeinsam mit Vertretern des Bezirksrates Jakomini, der Stadt Graz Politik und Verwaltung und interessierten BewohnerInnen wurden im Rahmen der Ausstellungseröffnung die unterschiedlichen experimentellen Ansätze im Hinblick auf mögliche Maßnahmen zur Abkühlung des Wohnumfeldes diskutiert.

Der Sommer 2018 hat es besonders gut gezeigt. Das Klima hat sich verändert. Städte müssen darauf reagieren, damit sie qualitätsvolle Lebensräume für ihre Bewohner bleiben – bzw. wieder werden.

Eine zunehmende Versiegelung durch Gebäude und Straßen reduziert die Grünflächen. Das wiederum erhöht einerseits im Hochsommer die Hitze in der Stadt, andererseits schadet es auch dem Grundwasserhaushalt. Deshalb ist die Grünraumsicherung beziehungsweise -schaffung seit 2014 Teil des Grazer Stadtentwicklungskonzeptes.

Begrünung fehlt besonders in den dicht verbauten Bezirken rechts der Mur, Gries und Lend, aber auch in Jakomini. Besonders Jakomini gilt als „Hitzeinsel“ der Stadt Graz, obwohl der Bezirk mit dem Augarten bereits ein grünes Rückzugsgebiet besitzt.

Im Rahmen des städtebaulichen Entwurfs im Masterstudiengangs Architektur der FH Joanneum wurde ein Areal in Jakomini ‐ ausgehend von einem Grundstück zwischen Draisgasse und dem Tupay‐Schlössl im Schönauviertel ‐ analysiert und städtebaulich und freiraumplanerisch gestaltet.

2019.02.01: Cool Down Jakomini 01

 

Im Oktober wurde das brachliegende Industriegelände der ehemaligen Fahrradwerke Cless&Plessnig gemeinsam mit den Studierenden erkundet und erste Eindrücke der derzeitigen Situation gesammelt.

2019.02.01: Cool Down Jakomini 02

 

Entstanden sind 10 Projekte mit ganz unterschiedlichen experimentellen Ansätzen. Sie zeigen Szenarien für kurz‐, mittel‐ und langfristige Maßnahmen zur Abkühlung des Wohnumfeldes und sollen als Diskussionsgrundlage für die BewohnerInnen und Akteure des Bezirkes dienen.

 
JAKOMOOS


QUINTA ESSENTIA


JA! CONNECTED


THREE

   
STÄDTISCHER WINDFÄNGER


RISING GARDENS


SCHÖNAUSPHÄREN

 

Konzeption und Betreuung des städtebaulichen Entwurfs:
Anke Strittmatter und Thomas Lettner
Freiraumplanung: Robert Kutscha

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